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Die Marienkirche

Um 1600 hatte die Segeberger Marienkirche noch weitgehend ihre ursprüngliche Bauform einer mittelalterlichen Basilika bewahrt. Mit der Reformation in den 1520er Jahren und abschließend mit der Säkularisation des Chorherrenstiftes seit 1564 war aus der mächtigen Stiftskirche die Gemeindekirche der umliegenden, reformierten Kirchengemeinde geworden. Der Ende des 15. Jahrhunderts angebaute riesige Ostchor samt Treppenturm hatte seine Funktion als ‚Mönchsstuhl’ zwar verloren und war in den 1570er Jahren folgerichtig vom Hauptschiff abgetrennt worden, doch bestand dieser riesige Anbau noch als Bauruine weiter, bis er erst in den 1630er Jahren niedergelegt wurde.

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