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Das ehemalige Augustiner-Chorherrenstift

Aus den Jahrhunderten des Augustiner-Chorherrenstiftes stammte das umfangreiche Gebäude-Ensemble des sog. „Klosters“, das mit seinem Kreuzgang im Norden direkt an die ehemalige Stiftskirche anschloss. Neben dem Kreuzgang gehörte im Westen der Wohnturm der Chorherren, das Refektorium, das Necessarium, die Leichenkapelle und das Abthaus im Nordwesten dazu; weiter nördlich und im Südwesten kamen noch einige Wirtschaftsgebäude und das Hospital hinzu. Sämtliche Gebäude um die Kirche gelangten im Zuge der Reformation in den Besitz Heinrich Rantzaus, der es zunächst für weltliche Zwecke nutzte. Erst in den 1630er Jahren wurden alle backsteinernen Gebäude – vermutlich zur Zweitnutzung als Baumaterial – abgebrochen. Nur das Abthaus blieb noch für längere Zeit weiter bestehen.
Ein letzter Rest des Kreuzgangs existiert noch im Nordosten der Kirche und wird heute als ‚Johanneskapelle’ genutzt.

Klosterkirche mit Kloster.jpg