MuseumAlt-SegebergerBuergerhaus vhs-logoSW

« Zurück

Die ehemalige "Kloster"-Fahrscheune

An der südwestlichen Ecke der Marienkirche schloss ein langgezogenes Gebäude an, das zum Einen als Remise für Zugpferde und Wagen genutzt wurde; zum Anderen wohnten hierin vormals die zum Stift gehörenden Laienbrüder, die bei dem sehr ausgedehnten Klosterbetrieb vielerlei Arbeit gefunden hatten in Küche und Keller, in den Wohnräumen der Chorherren und in der Kirche, auf dem südlich der Kirche gelegenen Friedhof und in dem Gemüse- und Obstgärten. Nach der Säkularisation bestand dieses Gebäude mindestens bis in die zweite Hälfte des 17. Jahrhunderts vermutlich als Wohnhaus fort und wurde im Zuge der Niederlegung der Klostergebäude wohl in den 1630er Jahren oder später abgebrochen.

Fahrscheune farbig.JPG Fahrscheune Greve.jpg