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Das ehemalige Backhaus der Augustiner-Chorherren

In der Nordostecke des „Appelhofs“ der Augustiner-„Mönche“ stand ein Küchen- bzw. Backhaus zur Versorgung der Chorherren und der zahlreichen auf dem Klostergelände arbeitenden Laienbrüder. Seine abgelegene Lage ergibt sich aus der Geschäftigkeit seines Betriebes, der die Chorherren in ihrem liturgischen Tagespflichten möglichst wenig stören sollte. Dieses Backhaus ist das einzige Gebäude auf dem gesamten Klostergelände, auf dessen Dach ein Schornstein zu erkennen ist – ein weiterer Hinweis auf die Funktion des Backhauses, von dem sich heute nur noch der Name der „Backofenwiese“ ableitet. Gegen Ende des 16. Jahrhunderts bestand zumindest noch das Gebäude in seinem Bestand; ob und von wem es nach der Aufhebung des Chorherrenstiftes (1564) in seiner ursprünglichen Funktion weiter genutzt wurde, ist unbekannt.

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