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Die Klostermauer um das Areal des Chorherrenstiftes

Das weitläufige Areal des Augustiner-Chorherrenstiftes war mit einer backsteinernen Mauer umfriedet und somit gegen den umliegenden Flecken Gieschenhagen abgegrenzt. Diese Mauer markierte nicht nur eine Grenze in der Stadtlandschaft, sondern trennte auf diese Weise auch zwei Rechtsbezirke, denn das „Kloster“ war nicht Teil der Siedlung. Diese Trennung wird auch durch die beiden Tore deutlich, durch die die Zeitgenossen hindurch schreiten mussten, um zur Kirche oder zu einem der vielen klösterlichen Wirtschaftseinrichtungen zu gelangen. Auch nach der Säkularisation des Stiftes ist blieb diese Mauer bestehen und teilte nun den Besitz Heinrich Rantzaus von dem Flecken Gieschenhagen ab.
Noch heute sind die Plätze der beiden Tore am Verlauf der (Kirch-)Straße im Osten wie im Westen erkennbar.

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